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Mit dem Fragebogen für Team Coaching schnell einen Überblick bekommen.

Teamsupervision


Mut haben, Neues wagen! Veränderungen im Team initiieren.


Die folgenden Fragen sollen helfen einen Überblick über die derzeitige
Arbeitssituation zu erlangen, wie auch einen Interviewleitfaden für eine
weitergehende Bearbeitung in der Gruppen – und Einzelberatung. Diese
Interviews können auch paarweise durchgeführt werden.


1. An meinem Arbeitsplatz schätze ich am meisten:

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2. Das finde ich am Arbeitsplatz unausstehlich:
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3. Schuld an dem, was ich dort schlecht finde, sind in erster Linie: (bitte reihen)


 X KollegInnen X Chefin/Leiterin X KundInnen



X Arbeitgeber X ich selbst X sonstige

4. An dem was, was mir dort nicht gefällt, kann ich selbst verändern:
(bitte Position auf Linie eintragen)


gar nichts _________________________________________________sehr viel

5. Wenn ich bezüglich meiner Arbeitssituation eine verzweifelte oder depressive
Stimmung erzeugen wollte,
  - Was müsste ich häufig zu mir sagen?

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 - Was müsste ich vermehrt tun?
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6. Wenn ich eine optimistische, freudigere Stimmung erzeugen will
 - Was müsste ich zu mir sagen?
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 - Was müsste ich tun?
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Team Coaching

Wie Sie mit 4 einfachen Fragen die Energie im Team sofort erhöhen.

Wichtige Fragen miteinander beantworten!

  1. Wie zufrieden bin ich gerade in meiner Gruppen-/Teamsituation?
  2. Was schätze ich an unserer Gruppe/ unserem Team?
  3. Was ist mir heute wichtig?
  4. Was sollte hier und heute nicht geschehen - was nicht behandelt werden?

Zu Beginn der Teamsitzung abchecken! Just simple!

7 Manöver zum Teamerfolg

Strategien für einen entspannterem Umgang im Team

 
2003 gelang dem Schweizer Segelteam Alinghi der Sieg im America`s Cup - dem wohl bedeutendsten Segelrennen der Welt. Jedenfalls kommt diese Veranstaltung jedes Jahr immer wieder in der Presse vor, während es andere Veranstaltungen im Segelbereich überhaupt nicht schaffen wahrgenommen zu werden. Ausser es sind mal Olympische Spiele dran.

 

Die Ausgangsbedingungen waren denkbar schlecht, aber durch das vollkommene
Vertrauen innerhalb des Teams hat man es geschafft den Sieg zu erringen. Und genau diese Ausgangsvoraussetzungen wurden an der Universität von St. Gallen untersucht.
Ganz besonders ist dabei hervorzuheben, das die Schweiz als Binnenland keinerlei Seefahrertradition aufweisen kann. Zudem hatte seit über 150 Jahren
kein europäisches Team diesen Titel gewonnen.

 

Und das zur Verfügung stehende Geld war bedeutend geringer, als bei den übrigen Teams. Diese Teams werden in der Regel von sehr wohlhabenden Millionären gesponsert. Dies sind zumeist Amerikaner und Australier. Und zu guter letzt konnte man keinen guten Namen aufweisen und somit auch keine fette Werbung machen, um gute Segler für das Projekt "an Land" zu ziehen.
 
Bei einer solchen Ausgangslage kann der Erfolg, wie das unschwer zu erraten ist, nur über gutes und kommunikativ werthaltiges Teamwork kommen. Und genau diese Erfolgsvoraussetzungen wurden von den Uni-Leuten aus St. Gallen untersucht.

 

Sicherlich ist nicht alles auf "normale" Teams zu übertragen , weil der Kontext für gute Kommunikation und Verhaltensänderung aus systemischer Sicht extrem wichtig ist. Kontextsensibilität (so heisst es in der Fachsprache) ist hier sehr bedeutend. Und trotzdem ist die Segelmetapher für Teams immer wieder gerne gesehen und wird auch häufig von mir verwendet.

 

Welche 7 Erfolgsprinzipien hatte die Alinghi-Mannschaft nun?


1. Oberste Priorität bei der Personalauswahl: Es wurde viel Zeit investiert und strengstens geprüft wer der Beste auf jeder Position ist. Das Team wurde in den Entscheidungsprozess einbezogen bei der Wahl und Aufnahme neuer Teammitglieder.Zudem wurde der Freundes- und Bekanntenkreis (wie bei Versicherungen) nach guten Leuten systematisch abgegrast.


2. Absolute Selbstverantwortung für die Mitarbeiter: Gab es zwar eine Einarbeitungszeit - doch waren die Teamer danach absolut selbst verantwortlich und wurden nicht wie kleine Kinder behandelt.


3. Innerhalb des Teams wurde der Wettbewerbsgedanke sehr gepflegt. In der zweijährigen Vorbereitung wurden die Leistungen immer wieder verglichen und gemessen. Das schien sehr konstruktiv durchgeführt worden zu sein.


4. Totale Lösungsorientierung - Problemorientierung wurde direkt unterbunden: Die Teamer waren angehalten ihre Probleme untereinander direkt zu klären.Es wurde jede Suche oder alleine nur der Ansatz einer Suche nach einem "Schuldigen" gnadenlos unterbunden. Als besonderes Schmankerl gab es glaube ich 24 Stunden vor dem Finale einen Mastbruch. Und mit Hilfe der o.g. Haltung arbeiteten alle zielstrebig an der Lösung dieses massiven Problems und schafften das für unmöglich gehaltene. und das kann sich ja jeder an 5 Fingern abzählen was dies für dieses Team bedeutete. Extremer Motivationsschub und Glücksgefühle fürs Team.


5.Was soll ich sagen. Die Chefs und die gab es ja auch waren gute Vorbilder und überzeugten wohl eher durch Taten."an euren Taten wird man euch erkennen" (weiß leider nicht mehr von wem das ist).

 
6.Schlecht für mich und alle Teamsupervisoren. Es wurde gänzlich auf irgendwelche Teambuilding-Massnahmen und anderweitigen Schnick-Schnack verzichtet. Man gab sich einfach genügend Zeit, um zusammen zu wachsen.


7.Es gab ein festgelegtes Team-Feedback-Ritual. Hier wurde das "offene Wort" gefordert. Als alter Synanist ist mir das noch sehr gut vertraut. Danach war wieder "freier, klarer Himmel" und man ging nett, freundlich und hilfsbereit miteinander um.

 

Klar, auch wenn ich o.g. Kontextsensibilität als besonders wichtiges Element systemischer Supervision genannt habe und nicht alles eins zu eins umzusetzen ist - könnte man ja mal drüber nachdenken.