Hypnotische Induktionen

Was ist Hypnose? Der Versuch einer Erklärung...

Zunächst ist einmal festzuhalten, dass es keine schlüssige, validierte Theorie gibt. Die klassische direktive Hypnose, wie sie sicherlich im Mesmerismus zu finden ist, steht im Gegensatz zur Erickson`schen Hypnotherapie, welche auf Milton Erickson zurückgeht.

In der Ericksonschen Hypnosetherapie wird Sprache sehr kunstvoll eingesetzt. Das NLP (neurolinguistisches Programmieren n. Richard Bandler/John Grinder und die lösungsfokussierte Therapie n. Steve de Shazer haben sich dieses Vorgehen sehr zunutze gemacht.)

Dieser Kommunikationsprozess findet auf vielen Ebenen statt.

Ein guter Ablauf einer Hypnosesitzung in dieser Denkweise sieht in etwa so aus:

  1. Rapport und Vertrag - im Wachbewusstsein wird besprochen was geschehen soll und mit dem bewussten Denken des Klienten, Coachee usw. wird quasi ein Vertrag geschlossen. Dabei versucht sich der Hypnotiseur möglichst dem Denken des Kunden anzuschließen.
  2. Induktion des Trancezustandes - deren gibt es unzählig viele und sind in ihrer Durchführung mal länger und mal kürzer. Ziel ist es Kontakt mit dem unbewussten Denken des Kunden Kontakt zu erhalten. Dieser Trancezustand wird genutzt für......
  3. Interventionen - welche wie gesagt das Ziel verfolgen, mit dem unbewussten Denken zu kommunizieren und Veränderung herbei zu führen. Dazu werden in der Trance z.B. konflikthafte Anteile des Kunden integriert.
  4. Reorientierung - hier wird der Kunde wieder ganz in seinen Wachzustand/Alltagsbewusstsein geführt.

In der Klassischen, jedoch noch sehr viel mehr in der Ericksonschen Hypnosetherapie stehen sehr viele Induktions (Tranceeinleitungs-möglichkeiten) zur Verfügung. Diese können u.a. auch alle zur sehr effektiven Selbsthypnose verwendet werden:

  • fraktionierte Fixationsmethode
  • Rossis Hand-Induktion
  • Pacing und Leading-Instruktionen
  • Die letzte Trance oder Entspannung
  • Internalisieren des Aufmerksamkeitsfokus
  • Metaphern
  • eingebettete Kommandos
  • VHK´s - verdeckte hypnotische Kommnandos
  • Armlevitation
  • Einführung von ideomotorischen Ja/Nein-Signalen u.v.m.

Das liegt auch daran, dass in einem Trance-Zustand (schlafähnlichem Zustand) sehr viele unterschiedliche Erfahrungen möglich sind und dadurch sehr viel variiert werden kann.

Dazu gibt es natürlich dementsprechend auch sehr viele Reorientierungstechniken:

  • direkte und indirekte Suggestionen
  • den Einführungsweg in die Trance wieder rückwärts anbieten (ist aus vielen Phantasiereisen/schamanischen Reisen bekannt)
  • Metaphern und Geschichten anbieten u.vm.
  • zusätzlich können Angebote gemacht werden, um die Integration weiter fortzuführen, dass der Kunde nachts weiter träumt usw.

Besuchen Sie auch den Power-Coaching-Online-Blog von Christoph Simon.

Zurück zur Homepage von Christoph Simon

www.berlincoaching.com

christoph.simon(at)t-online.de