Biografisches Coaching

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Philosophie und Coaching-Selbstcoaching mit Hilfe von Biografie Coaching-Prozesshaftes Coaching und dadurch wichtige und bedeutende Ziele erreichen-Kraft durch Fülle und Wohlstand-Erfolg-inneres Gleichgewicht erreichen-Arbeit, die man gerne macht-Selbstakzeptanz durch CoachingSokrates als ein moderner Vorgänger des Coaching und der Supervision

 

Auf diesen Seiten soll es darum gehen modernes biografisches Coaching mit Ideen und Kreativität und Intellekt der großen Dichter und Denker aus Antike und Moderne zu verknüpfen.

 

Beginnen werde ich mit Sokrates dessen "Hebammenkunst" auch heute noch topaktuell ist, was moderne Prozessverfahren wie der Dialog nach David Bohm, einem amerik. Physiker beweist.

 

Sie sind herzlich dazu eingeladen, die Anregungen und den Nutzen dieser vielleicht viel zu wenig genutzten Ressourcen auszuprobieren.

 

Über Rückmeldungen freue ich mich sehr. Zudem können Sie auch gerne meinen regelmäßig erscheinenden Newsletter beziehen.

 

Viel Spaß und Erkenntnisgewinn auf dem Weg der seelischen Selbsthilfe, denm Streben nach Glück und der Antwort auf die Fragen des Lebens wünsche ich Ihnen.

Tipp des Monats

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Das Hauptziel aufschreiben und in der Brieftasche tragen

 

Schreiben sie sich doch einmal Ihr wichtigstes Hauptziel auf eine Moderationskarte und stecken sich dieses in ihre Brieftasche.

Dann lesen sie sich jeden Tag dieses bedeutende Hauptziel in ihrem Leben einmal durch.

 

Täglich, immer wieder....

 

Oder sich ein Einzelcoaching gönnen!

Coaching bei Sokrates- Ein Dialog

Sokrates bedeutendster Satz lautete: "ich weiß nur das, daß ich nichts weiß."

Aus dieser Haltung und der daraus resultierenden Menschlichkeit verhalf er in seinen Gesprächen zu Erkenntnis- und seelischem Gewinn. Und er lebte auch ein Leben wie jeder andere und machte wenig Aufhebens von seiner Person. Also ideale Voraussetzungen zum Coach.

Die Haltung des Nichtwissens ist vielfach eingeflossen in modernes Verständnis von Coaching und Supervision. Nicht der Coach hat die Antwort, sondern der Suchende (Coachee) findet sie in sich selbst im Dialog mit Sokrates. Dies wurde dann Mäeutik (Hebammenkunst genannt)

Kurzer Input, um seine Denk- und Handlungsweise nachzuvollziehen:

  1. Vom Konkreten zum Allgemeinen
  2. Langes Monologisieren wird zugunsten des Dialogs schnell unterbrochen
  3. Fragen aus einer Haltung des Nichtwissens heraus. Sokrtates wird selbst zum Schüler.
  4. Verwickeln in Widersprüche wird angestrebt.
  5. Hinweis auf Handwerkliche Berufe deren Arbeit dem Allgemeinwohl dient. Wären heute vielleicht Bauarbeiter)
  6. Suche nach einem allgemeingültigen Wesen der Dinge. Dazu wird fast jede Behauptung (Glaubenssatz) mikroskopisch beleuchtet und hinterfragt.
  7. Sokrates konnte sich meisterhaft auf sein inneres konzentrieren.
  8. In seinen letzten Tagen stellt er sich sehr intensiv die Frage: "Ist die Seele unsterblich?"
  9. Er stellt einfach bohrende Fragen: Häufig mit Zusätzen wie z.B. nach dem besten Leben, dem höchsten Gut, dem wichtigsten...usw.
  10. Im Laufe des Gesprächs wurden seine Fragen immer schärfer.

Übung: Sokratischer Dialog! Versetzen Sie sich in Sokrates-schlüpfen Sie in seine Rolle und führen Sie einen imaginären Dialog mit einem Freund oder erfinden Sie einfach jemanden. Sie können aber den Dialog auch direkt mit sich selbst führen. ich biete hier als Ausgangspunkt und kurz beispielhaft eine allgemeine Frage an.

Tipp: Sie können auch mit einem persönlichen aktuellen Problem beginnen aus den bereichen, Arbeit, Glück, Beziehung, Freundschaft oder Geld.

Frage: "Was verlangst Du vom Leben?"

Sokrates (abgekürzt S.): "Was verlangst Du vom Leben?"

Manuel abgekürzt M.): "Ich verlange vom Leben, das für mich immer gut gesorgt ist und das es mir überwiegend gut geht und an nichts mangelt."

S: "Wie soll das Leben dies denn tun?"

M: "Das Leben kann dies ja auch nicht tun. Aber es soll mir trotzdem gut gehen. So das ich immer Arbeit habe und genug Geld, um mir die Dinge zu leisten, die mir wichtig sind.Zum Beispiel, daß ich immer genug geld besitze, um meine Weiterbildung voranzutreiben."

S: "Was ist denn der wichtigste Sinn im Leben?"

M: "Das ist natürlich eine gute Frage. Ich finde sie ist sehr schwer zu beantworten. Natürlich weiß ich, daß dies auch eine zentrale in allen Weltreligionen ist. Für mich ist der wichtigste Sinn des Lebens, alle Herausforderungen, die das Leben an mich stellt bestmöglichzu erfüllen und dabei zu wachsen und mich weiterzuentwickeln. Hin zu dem Menschen, den Gott gerne haben möchte."


S: "Du bringst den Begriff Gott ins Spiel? Was bedeutet denn Gott für dich überhaupt?"

M: "Gott ist für mich so etwas wie eine höhere Instanz. Ein größeres Konzept, das die Welt im innersten formt und zusammenhält. Im Buddhismus wäre es Prana, die reine Energie oder Tao der Urgrund allen Seins. Der Prozess aus dem alles Leben entsteht.

.....................................hier endet der Dialog. Sie sind herzlich eingeladen in Sokrates Rolle zu schlüpfen, um diesen Dialog

a) fortzuführen

b) einen eigenen zu führen

c) weiter zu clicken (und die Ideen wirken zu lassen)