Mit Supervision und Coaching Motivation und soziale Kompetenzen fördernIn einer turbulenten Wirtschaftslage, in der Entscheidungen immer schneller gefällt werden und Arbeitsprozesse immer rationeller ausgestaltet werden ist die soziale Kompetenz von Führungskräften und Mitarbeitern ganz entscheidend für das Betriebsklima.
Die Förderung der Soft Skills durch Supervision und Coaching ist ein entscheidender Beitrag für sozialen Frieden und Gerechtigkeit im Erwerbsleben von Beschäftigten.
Viele Arbeitnehmer haben schon die Erfahrung von Mobbing gemacht. Daraus resultieren Krankheiten und starke Motivationsdefizite. Im schlimmsten Fall kann dies bis hin zu Depressionen und psychischen Erkrankungen gehen. Die Theorie des Beobachtens in Supervision und Coaching"Beobachte den Beobachter" (Heinz v. Foerster) Beobachtung als wichtigstes Handwerkszeug in Supervision und Coaching
Supervisoren und Coaches sind im Prinzip dadurch erfolgreich, dass es Ihnen mehr oder wenig gelingt eine fiktive Beobachtung der Kunden und Organisationen in denen sie arbeiten zu erzielen. "Information ist ein Unterschied, der einen Unterschied macht." Dieses geflügelte Wort von Gregory Bateson dem Schirmherr aller systemisch denkenden Supervisoren und Coaches ist sicherlich bestens bekannt. Wenn eine Unterscheidung getätigt wird, und das tun wir Menschen über Sprache fast zu jeder Zeit, dann schaffen wir ein Universum. Wir schaffen Wirklichkeit. "Draw a Distinction an you create a Universe", soll Spencer Brown, der Autor von Laws of Form gesagt haben. Wenn Sie ein leeres Blatt Papier vor sich haben und malen jetzt einen einzigen Strich darauf, dann schaffen Sie ein Universum. So entstehen Unterscheidungen. Es wird unterschieden. Links/rechts, oben/unten, hinten/vorne, gestern/heute/morgen usw. Das ist im übrigen konstruktivistisch. An dieser Stelle kommt die vielzitierte Beobachtung zweiter Ordnung ins Spiel. Beobachtung zweiter Ordnung ist das Anschauen der Unterscheidung. Das Anschauen, wie jemand in Arbeit, Beruf, Privat unterschieden hat. Das tun systemisch denkende Supervisoren in ihrer Arbeit. Coaches natürlich auch. Sie schauen nicht nur, welche Unterscheidung gemacht wird, sondern auch was ausgeblendet wird. Und dann wird Supervision und Coaching ganz einfach. Weil dann nur noch immer wieder das Ausgeblendete einfach eingeblendet wird. Man spricht dann mehr über die abgedunkelte Seite. Ich weiß, dass klingt jetzt alles ein wenig philosophisch und theoretisch. Ist das systemisch konstruktivistische Denken als Erkenntnistheorie ja auch. Jedoch in der Praxis wird es dann ganz einfach und wieder sehr praktikabel. Im übrigen sei hier von mir angemerkt. NLP - das neurolinguistische Programmieren - ist radikaler Konstruktivismus in Reinkultur. Für mich als Supervisor oder Coach (je nach Arbeitsauftrag) heißt daher die Leitlinie: "Beobachte immer wieder, wie der Kunde, Auftraggeber seine Wirklichkeit beschreibt."
Lösungsorientierte Supervision frei nach J.W. v. Goethe
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